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Belletristik | Haiti

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Die Sterne des Südens: Roman

Die Sterne des Südens: Roman


von Julien Green
1_5 von 5 Sternen

Produktinformationen

  • Taschenbuch: 848 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
  • Auflage: Ungekürzte Ausgabe,
  • Erscheinungstermin: 01. Aug. 1993

EUR 13,90

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Produktbeschreibung


Kurzbeschreibung
»Sie hatte ihr violettes Taftkleid wieder angezogen und sah hinreißend aus, wie ihr der Spiegel bestätigte, in den sie einen letzten Blick warf. Selbstsicheren Schrittes ging die junge Witwe hinunter. Im Salon glaubte sie, sie müsse den Verstand verlieren. Vor ihr stand der schönste Mann, den sie je erblickt hatte - so schien es ihr wenigstens. Er war groß und breitschultrig und trug eine hellrote Uniformjacke mit eindrucksvollen Fangschnüren, an deren Ärmel sich geflochtene Tressen emporrankten.« - Die Figur der Elizabeth hat Julien Green seiner Mutter nachempfunden, und so wird dieser Süden zum Märchenland seiner eigenen Kindheit. »Die knappen, skizzenhaften Bilder entsprechen der damaligen Wirklichkeit ebenso wie die großen Gemälde«, schreibt Wolfgang Paul in der ›Berliner Morgenpost‹. »Respekt vor diesem Alterswerk!« Julien Green wurde am 6. September 1900 als Sohn amerikanischer Eltern in Paris geboren, er wuchs zweisprachig auf und wurde protestantisch erzogen . 1916 konvertierte er zum Katholizismus. 1919 bis 1922 studierte er in Charlottesville/Virginia unter anderem Geschichte und Griechisch. Ab 1922 wieder in Paris. Bereits mit seinem dritten Roman, ›Leviathan‹ (1929) erlangte er Weltruhm. 1940-45 Emigrant in Amerika. Green starb am 13. August 1998 in Paris.

Die hilfreichsten Amazon Kundenrezensionen

1.0 von 5 Sternen Zäh und dickflüssig, 20.07.2010
Dieses Buch wurde im Bus vergessen. Welch ein Glücksfall, dachte ich damals noch und sammelte es gemeinsam mit zwei weiteren Büchern des Autors Julien Green ein. Inzwischen bin ich der festen Überzeugung, dass die drei Romane absichtlich zurückgelassen wurden. Wahrscheinlich ließ sie jemand liegen, der es bereits auf Seite 30 leid war, den Irrungen und Wirrungen des Autors zu folgen.

Durch nicht enden wollende 833 Seiten habe ich mich gequält, in Hoffnung auf Erkenntnis, auf der Suche nach dem Sinn des Buches. Hauptfigur Elisabeth, Dame englischer Herkunft, wohnhaft im Amerika des 19. Jahrhunderts, zumeist bekleidet mit eleganten Gewändern und wallender, flammender Mähne, mit welcher sie die Herren um Herz und Verstand bringt, liebt ihren lockenköpfigen Sohn Ned - heimlich Jonathan genannt - abgöttisch und küsst ihm mit Inbrunst und Ausdauer das hübsche Gesichtchen ab. Doch schon bald bevölkert der wilde Husar Billy, ebenfalls malerisch geschichtlich bekleidet mit kämpferisch roter Uniform, ihr Leben.

Einige zeitgeschichtliche Einstreuungen und Sprünge zwischen den umfangreichen Familienverbindungen bringen den Erzählfluss beinahe völlig zum Erliegen. Oft bin ich eingeschlafen, doch ich wollte nicht aufgeben. So kostete mich das erste Buch dieser gefundenen Literatur viele wichtige Lesestunden meines Lebens. Vielleicht fahre ich demnächst mal Bus. Und lasse die Bücher ausversehen liegen. Ich wünsche Ihnen aufrichtig, dass Sie sie nicht finden!

2.0 von 5 Sternen Familien Saga, 06.11.2003
Für mich ist Julien Green ein begnadeter Schriftsteller.Wer schon Leviathan oder Wenn ich du wäre gelesen hat wird sich nach andere Bücher von ihm umschauen.Die Trilogie der Südstaaten ist aber für mich eine literalische Entäuschung.Die Intensität der Sprache,die Dichte der Handlung,die Schönheit der Beschreibungen,die Komplexität der Charaktere fehlt hier fast gänzlich.Ich hatte fast das Gefühl daß Green einfach ein Roman für die Massen schreiben wollte,einfach und ohne tiefgang.Als begeisterter Fan von Green empfehle ich allen die anderen Bücher von Ihm zu lesen .Dann ist der liter.Hochgenuß garantiert.