Durch Einkäufe über die hier verwendeten Amazon-Links können Sie Eltern für Kinder e.V. völlig unkompliziert und ohne Mehrausgaben finanziell unterstützen. Weitere Informationen finden Sie hier »
Belletristik | Haiti
| « Zurück zur Übersicht | |
![]() | Der König von Haitivon Frank Adam, Karlheinz Ingenkamp 4_0 von 5 Sternen Produktinformationen
EUR 7,45 |
Die hilfreichsten Amazon Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen
Spannend und fesselnd,
Ok, dies ist keine Bewertung von diesem speziellen Buch, sondern eine Bewertung der Reihe "David Winter" von F.Adams.Weil einige schrieben, das sie nicht so zufrieden sind mit dem Stil. Naja, Frank Adams schreibt ganz anders als z.B. Patrick O'Brian oder C.S.Forester, und man muss sich an das "Stakkato" der Sätze erst gewöhnen. Ich hatte anfangs auch Probleme mit der Art wie er schreibt. Aber die Geschichten finde ich so fesselnd, das ich mich schnell daran gewöhnt habe. Inzwischen lese ich das recht "flüssig". Ratsam ist aber auf jeden Fall: Die Bücher nur von Anfang an der Reihe nach zu lesen! Mitten drin anfangen geht nicht, da die beteiligten Personen zu oft wechseln. Man findet sich nur zurecht, wenn man wirklich mit dem 1. Buch beginnt. Anosonsten kann ich nur sagen - tolle Geschichten, die ganz anders als die von o.g. Autoren sind. "Bombay Marine" etc., darüber hat kein anderer vorher geschrieben. Meiner Meinung nach sehr empfehlenswert - die ganze Reihe der Bücher.
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend,
Vielleicht lieg es daran, dass ich von Autoren wie Umberto Eco oder Noah Gordon zu verwöhnt bin. Vielleicht war es auch ungeschickt, mitten in der Reihe um "David Winter" einzusteigen. Aber es fällt mir mit jeder Seite schwerer, für dieses Buch Motivation aufzubringen.Frank Adam schreibt sehr "kompakt", bringt die Geschehnisse sehr rational und zügig auf den Punkt. Mit Details hält er sich nicht lange auf, bezieht sich lieber mit kurzen Referenzen auf das in den vorherigen Büchern geschehene. Insgesamt fällt es dadurch schwer, sich solch klare, bunte und detailverliebte Bilder vor Augen zu führen, wie dies in vielen anderen historischen Romanen der Fall ist - ein Hauptgrund, warum ich diese Sorte Bücher so gerne lese. Die (offenbar restlos begeisterten) anderen Leser von Frank Adam scheinen mit dem zügigen Marschtempo gut zurechtzukommen; ich hingegen habe damit echte Probleme. Während ich mir eine Szene noch vorstelle, hat der Autor im Folgesatz schon wieder so viele neue Namen und Fakten aufzutischen, dass ich vieles zwei- oder dreimal lesen muss. Hinzu kommt ein weiterer Kritikpunkt: Eine gute Idee zwar, in dem Buch Seekarten abzudrucken. Besser wär's jedoch gewesen, wenn diese auch zu den beschriebenen Ereignissen passen würden. Die Gebietsnamen auf den Karten decken sich oft gar nicht mit denen im Text (Bsp.: S.194/195). Frank Adam hat seinen eigenen Erzählstil, der offenbar bei vielen Leuten Anklang findet. Mir ist er zu farblos und kommt bei weitem nicht an die schillernde, üppige Darstellungsform anderer Autoren heran.
5.0 von 5 Sternen
David Winters Abenteuer während der Sklavenaufstände,
Besonders gefällt mir an Frank Adams Romanen, daß er sich Kriegsschauplätze auswählt, über die nicht jeder schreibt, und dann die Ereignisse so darstellt, daß man erfährt, wie es wirklich war. Man liest, daß England mit seiner mächtigen Flotte zwar nach 1790 die meisten Inseln in der Karibik erobert hatte, dann aber furchtbare Verluste durch das Gelbfieber ertragen mußte. Das revolutionäre Frankreich versprach allen Sklaven die Freiheit und wiegelte sie gegen England auf. Als David Winter mit seiner neuen Fregatte Apollo die Karibik erreicht, muß er mit seinen Männern auch in die Landkämpfe eingreifen. Der grausame Sklavenführer Fédon auf Grenada metzelt vor den Augen der Briten Frauen und Kinder nieder. David Winter entkommt nur knapp seinem mörderischen Angriff. Hauptperson ist aber für mich in diesem Roman Toussaint Louvertüre, der charismatische Negergeneral. Immer wieder erscheint er im Hintergrund der vielen Abenteuer David Winters zu Land und auf See. David Winter fällt in die Hände fanatischer Voodoo-Anhänger, die mit reaktionären Franzosen zusammenarbeiten und ihn foltern. Aber sie können die Erfolge Toussaint Louvertüres nicht aufhalten. In Freundschaft und Achtung mit seinem Gegner David Winter verbunden handelt er mit dessen Hilfe einen ehrenvollen Abzug für die Briten aus. Toussaint, der als König von Haiiti bezeichnet wurde, hat sich diese Krone nicht von den Briten aufdrängen lassen, sondern treu zum revolutionären Frankreich gestanden, von dem er die Freiheit für alle Farbigen erwartete. Er sollte furchtbar enttäuscht werden. Auch David Winter zahlt einen hohen Preis für die Siege und Prisen, die er errang. Ein beeindruckender Roman!
5.0 von 5 Sternen
Hervorragende David Winter Geschichte,
Das 7. Buch der David Winter Reihe ist wie immer sehr gut geschrieben und realitätsnah. Der Roman spielt während der Sklavenaufstände in der Karibik und auch teilweise in England zwischen 1795 bis in den November 1798. David Winter, Kapitän der Apollo, befindet sich in der Karibik und macht wieder reiche Beute, bekommt aber auch das Gelbfieber und lernt den Sklavenführer Toussaint Louverture, den "König von Haiti" kennen. Diesmal geht es weniger um Korruption und Machtverhältnisse in England, sondern die Sklavenaufstände und die Kultur der Sklaven, Voodo und ihrer Sichtweise der Welt.Das Buch handelt, wie alle Bücher dieser Reihe, von einem realen historischen Hintergrund mit detaillierten aber denoch verständlichen nautischen Begriffen. | |





.svg.png)

