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![]() | Wurzeln für Lisa: Brief an meine unbekannte Tochtervon Cornelia Oehlert 4_0 von 5 Sternen Produktinformationen
EUR 9,90 |
Produktbeschreibung
Kurzbeschreibung
Als Minderjährige wurde Claudia vor neununddreißig Jahren von ihrer Familie dazu genötigt, ihre Tochter Lisa zur Adoption freizugeben. Erst nach über dreißig Jahren finden sich die zwei Frauen wieder, aber zu einem Treffen kommt es selbst sechs Jahre später nicht. Deswegen erzählt Claudia ihrer Tochter in einem fesselnden Brief etwas über deren Wurzeln. Ein Buch, für das man mehr Zeit zum Verdauen, als zum Lesen benötigt!
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Die hilfreichsten Amazon Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen
Gut geschrieben, aber...,
Ich habe das Buch mittlerweile 3mal gelesen. Einmal als "Neuling", einmal als "Adokind" und einmal (versucht) aus Sicht der Herkunftsmutter Conny. Es ist ein Buch, eine Geschichte, die jedem (Ado)Kind den Blutdruck aufs unermesliche steigen lässt. Es geht nur darum wie schlecht es der Mutter erging und dass, dass Kind doch endlich aufwachen soll und dies Erkennen und Vergeben soll.
So einfach ist das aber nicht, schon gleich garnicht, wenn man es mit einem Buch an die Öffentlichkeit fordert. Ich bin nicht Lisa, aber wenn ich es wäre, hätte Frau Oehlert alles verspielt.
2.0 von 5 Sternen
Aus der Sicht eines Adoptierten,
Nach den hier vorliegenden Rezensionen habe ich mich dazu entschieden dieses Buch zu kaufen. Ich hatte viel erwartet, vielleicht zuviel. Denn was ich dann gelesen habe war für mich, der selber die Adoptionsgeschichte am eigenen Leib erlebt hat, ein Brief der nicht hätte unpersönlicher sein können. Die Gründe für die Abgabe des Kindes und ihr Nichtsuchen nach dem Kind mag ich nachvollziehen. Ich mag sie sogar nicht einmal verurteilen. Denn ein Urteil würde ich mir über keine Mutter erlauben die ihr Kind aubgibt. Aus welchen Gründen auch immer. Viele Dinge die man tut kann man einfach nicht in Worte fassen. Aber die Autorin hat in meinen Augen nur eines getan. Versucht Ausreden für ihr Verhalten zu finden und sich selber in einem Maße zu bemitleiden, das ich oft in der Situation war das Buch wegzulegen und es nicht zu ende zu lesen. Sicherlich hat die Autorin ein Leben gehabt was man als suboptimal bezeichnen kann. Aber die Geschichte ihres eigenen Lebens als " Wurzeln für Lisa " zu bezeichnen finde ich anmaßend. Sollte ich das leibliche Kind sein würden mich die Worte der Autorin eher abschrecken und mir nicht helfen meine eigenen Wurzeln in meinen Eltern zu finden. Es tut mir leid aber ich kann dieses Buch nur sehr bedingt empfehlen und empfehle es nur Leuten die nicht vorhaben selber ein Kind zu adoptieren und Menschen die nicht adoptiert wurden.
2.0 von 5 Sternen
Persönlicher Brief ohne Distanz,
Oehlert ist Herkunftsmutter mit Leib und - vor allem - mit verletzter Seele. Das merkt man. Im Buch schwingt diese Verletzung sehr distanzlos mit.
Insofern ist der Brief in erster Linie ungefiltert Zeugnis der Verletzung der Autorin, er ist aber weder literarisch noch hat er mit der Lebensrealität Adoptierter viel zu tun. Dabei spielt es offensichtlich kaum eine Rolle, wie und ob sich "Lisa" den angebotenen Wurzeln nähern möchte. Ich empfehle dieses Buch Leuten, die an persönlichen Schicksalen interessiert sind. Ich empfehle es ausdrücklich NICHT Adoptierten und Adoptiveltern. Und ich empfehle es auch nicht Herkunftseltern, die sich wirklich mit der Bedeutung ihrer besonderen Elternschaft auseinandersetzen möchten.
5.0 von 5 Sternen
tief erschüttert,
Das Buch las ich in einem Rutsch durch. Es fesselte mich vom ersten Wort an. Der Inhalt hat mich zutiefst erschüttert und ich kann es der Mutter sehr stark nachempfinden, was sie durchgemacht hat. Der Schreibstiel hat seine ureigene, ergreifende Art in seiner Schlichtheit. Ohne irgendwelche Übertreibungen. Auch ist es in einem menschlichen Ton geschrieben. Kein Sachbuch mit langen Abhandlungen. Allen Menschen, die davon betroffen sind, als Kind adoptiert worden zu sein rate ich, dieses Buch zu lesen. Der Mutter wünsche ich von ganzem Herzen, dass Ihre Tochter "den Schritt" tun wird, den die Mutter von ganzem Herzen herbeisehnt.
5.0 von 5 Sternen
Verdammte Unmenschlichkeit,
Dieses Buch lässt schaudern: Unglaublich, was für eine Unmenschlichkeit ganz im Rahmen von Gesetzen möglich war. Wie grausam konnte die vollkommen "korrekte" Umsetzung von Paragraphen Wunden schlagen... und das "zum Wohle" der Kinder.
Dieses Buch ist mehr als ein Werk über die herzlose Adoption,die doch ganz und gar den Paragraphen wohl durchdachter Odnungsregeln entsprach, es ist mehr als eine Beschreibung von Lisa und ihren fehlenden Wurzeln: Es regt zum Nachdenken darüber an, was zum Menschsein gehört.... Walter-Jörg Langbein | |





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